Notfälle ab 2020

Der Mai macht leider nicht alles neu... sonst hätte Polly gern ein neues Bein

 

Die kleine Polly ist gerade einmal ein Jahr alt, als sie eine schlimme Diagnose erhält.

Alles fing mit einem leichten Humpeln an, dabei denkt man sich ja erst einmal nichts Böses. Leider hielt das länger an und eingehendere Untersuchungen beim Tierarzt mussten her.

Ein Röntgenbild zeigte einen Schatten auf dem Knochen, was jedoch noch nicht sehr aufschlussreich war. Also wurde ein weiterer Termin gemacht, bei dem ein CT für genauere Bilder sorgen sollte. Leider kam dort auch wirklich Genaueres zum Vorschein: ein riesiges Loch durchdrang Pollys Unterschenkel. Der Knochen war bereits stark aufgelöst und rund herum aufgequollen. Möglich sind da neben einem Knochentumor noch andere Ursachen. Das kann nur eine Gewebeanalyse klären. Ein zusätzlicher Ganzkörper-Scan zeigte glücklicherweise keine Metastasen eines möglichen Tumors in anderen Körperregionen. Da aber der Zersetzungsprozess des Knochens schon so weit fortgeschritten war, gab es leider keine andere Wahl: das Bein musste abgenommen werden, bevor sich das Ausmaß des Übels noch weiter ausdehnte.

Bereits am nächsten Arbeitstag lag Polly dann auf dem OP-Tisch.

 

Nun erholt sie sich in tierärztlicher Obhut von dem aufwendigen Eingriff, den sie aber gut überstanden hat. Sie fraß bereits am Tag danach wieder ganz normal und wir sind guter Hoffnung, dass sie sich in Kürze an ein Leben mit drei Beinen gewöhnen wird. Da Polly noch so jung ist, stehen ihre Chancen da wirklich gut. Die kleine Maus soll sich nun erst einmal darum kümmern, dass ihre Wunde heilt und sie wieder fit wird. Wir warten derweil auf die Ergebnisse der Gewebeuntersuchung des eingeschickten amputierten Beinchens.

 

Über ein paar Euros, die uns bei der Deckung der Kosten für Pollys Operation unterstützen, würden wir uns sehr freuen.


Direkt zur Spendenseite 


Vielen Dank!

 23.05.2020

 

 

Medi - oder: wie aus einem Kastrationseinsatz ein Notfall wurde

 

05.05.2020

Eigentlich wollten wir Ende April 2020 an einem Hof nur einige Katzen kastrieren, aber wie so oft, kommt es am Ende anders als man denkt.

Einer der Kastrationskandidaten ist unsere kleine Medi. Als wir die ca. 7 Monate alte Katze zur Kastration abholten, erfuhren wir, dass sie humpelte. Man hatte das Problem schon ca. ein bis zwei Monate beobachtet und nach Rücksprache mit dem eigenen Tierarzt beschlossen, dass eine Katze damit wohl leben könne. Und so kam die kleine Medi wieder zurück auf das Hofgelände.

Wir wurden aber hellhörig und haben bei der Kastration unseren Arzt  auch einmal auf das Bein schauen lassen. Röntgenbild und CT waren schnell gemacht. Das Ergebnis war für uns nicht wirklich überraschend, aber auch nicht weniger dramatisch:  Bänderriss am Pfotengelenk und der Knochen war über dem Gelenk erheblich nach außen verschoben (luxiert). Also stand das Kätzchen quasi halb neben der eigenen Pfote. 

Um dies zu richten, war eine OP erforderlich, denn sonst würde Medi wohl dauerhaft Probleme und wahrscheinlich auch Schmerzen haben. 

Das Band wurde in der OP mit zwei winzigen Schräubchen an den filigranen Knöchelchen des Gelenks fixiert und die Pfote natürlich wieder an die richtige Stelle gerückt.

Nun hat unsere kleine Medi einen schicken blauen Verband, der eine Schiene in Position hält, denn das Beinchen muss jetzt mehrere Wochen absolut geschont werden.  Dann wird sich zeigen, ob die OP den gewünschten Erfolg bringt.

In der Zwischenzeit ist Medi auf einer unserer Pflegestellen und genießt dort ihre Schmuseeinheiten. Regelmäßig geht es natürlich zur ärztlichen Kontrolle, bei der sich Medi als vorbildliche, geduldige Patientin zeigt.

Gute Besserung, tapfere kleine Medi!

 

Und nun müssen wir wieder tief in die Tasche greifen um die OP und Nachbehandlung für Medi zu bezahlen. Über finanzielle Unterstützung würden wir uns natürlich sehr freuen.

 

Spenden

 

Danke, dass wir stets auf euch zählen können!

 

 

Update 22.05.2020

 

Medi ist eine tapfere kleine Patientin. Noch immer darf sie nicht springen und toben, was sie  aber ganz geduldig erträgt. Dafür wird sie mit extra Kuscheln belohnt.

Wir waren bereits einige Male mit ihr zur Kontrolle und zum Verbandswechsel beim Tierarzt, denn ab und zu meint Medi wohl, sie müsse sich den Verband samt Schiene abzupfen. Daher hat die Pflegemama nun einen Ärmel genäht, der das verhindern soll. Chic bist du nun, Medi!

Die Wunde ist prima verheilt, ob aber auch der gesamte Eingriff erfolgreich war, ist erst in ein paar Wochen erkennbar. Also bleiben wir weiter hoffnungsvoll.

 

Notfellchen Alwine

 

Ende März kam Alwine zu uns, nachdem sie, wie so viele unserer Notfälle, an einem Haus zum Fressen kam. Scheu und in keinem guten Zustand tauchte sie dort immer wieder auf, holte sich ihr Futter und verschwand flugs wieder in der Umgebung. Eine Weile wurde sie dort auf diese Weise angefüttert und gepäppelt. Dann konnte man versuchen das arme Tierchen einzufangen.

Nun gelang es endlich und Alwine konnte zu uns  und zur tierärztlichen Untersuchung gebracht werden. Augenscheinlich war sie nur schwach und ausgemergelt und sollte bei uns weiter gepäppelt werden. In unserer Obhut wollte sie sich danach aber nicht richtig erholen. Die Augen wirkten müde und fressen wollte die liebe Maus auch nicht mehr. Also ging es erneut zum Tierarzt. Während einiger Tage unter Beobachtung wurde dann eine fortgeschrittene Bauchspeicheldrüsenerkrankung bei Alwine erkannt. Mit Medikamenten und besonderem Futter soll sie nun auf der Pflegestelle eine Chance bekommen, sich zu erholen. Da sie schon recht alt ist, müssen wir alle Daumen drücken und hoffen, dass diese Chance nicht schon zu spät kommt.

 

Helft bitte alle mit: drückt Alwine die Daumen!

Und wenn  ihr möchtet, unterstützt uns bei den Tierarztkosten. Das würde uns sehr freuen.

 

Vielen Dank!

 

Hier geht es zur Spendenseite.

 

09.04.2020

Update 14.04.2020

Leider machen traurige Nachrichten keinen halt vor Feiertagen. Dieses Osterfest war sehr traurig für uns, denn Alwine ging es plötzlich dramatisch schlechter und die Pflegemama musste mit ihr zum Tierarzt. Alwine bekam Medikamente, sprach aber leider nicht darauf an, sondern baute deutlich ab. So musste sie erneut  notfallmäßig zum Tierarzt, wo sie letztlich erlöst werden musste.

Liebe Alwine, wir hätten dir gewünscht, dass du wieder fit wirst, aber so sollte es nicht kommen. Nun finde ein schönes Plätzchen auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke.

 

 

Plätzchen für Lupo gesucht!

 

13.05.2020:

Lupo kam als Notfall zu uns und hat sich inzwischen super gemausert. Er nahm zu und ist medikamentös gut eingestellt, was natürlich gelegentlich kontrolliert werden muss.

Nun ist es an der Zeit, dass er einen schönen Gnadenplatz (Pflege- oder Endstelle) bekommt.

Lupo ist bereits ein älterer Kater und hat daher schon einen eingefahrenen Charakter: er liebt den Menschen und genießt dessen Nähe. Fast wie ein Hund ist er am liebsten ständig an der Seite seiner Pflegemama. Das kann dort aber leider nicht gewährleistet werden. Die Problematik: Lupo mag keine anderen Katzen. Also suchen wir einen Einzelplatz, an dem er einen Menschen hat, der viel Zeit mit ihm verbringt. Gerne auch mit Garten oder Balkon.

 

Können Sie ihm so einen Platz bieten?

Dann melden Sie sich doch bitte bei uns: 0163-4339700.

 

Hier ein paar Eindrücke, wie toll er sich entwickelt hat:

 

Lupos Geschichte:

 

Lupo muss wieder zu Kräften kommen!

 

Ende März bettelte dieser kleine Kater, oder eher dieser kleine Schatten eines Katers bei wildfremden Leuten um Futter und Hilfe. Sofort war klar: nur Futter war hier nicht genug. Wir wurden alarmiert und holten den total abgemagerten, verfilzten Kater ab. Direkt ging es mit ihm zum Tierarzt.

Herr jeh, wenn wir nicht schon wüssten, wie viele Wirbel so eine Katze im Rücken hat, so bliebe es uns jetzt nur noch schwer verborgen, denn schon beim ersten Streicheln konnten wir jeden einzelnen davon spüren. Und es schien Lupo alle Kraft zu kosten, sich auf den Beinen zu halten.

Das liebe Kerlchen, das nur noch 2,5 kg auf die Waage brachte, ließ ganz brav alle Untersuchungen über sich ergehen und kam dann an einen Tropf, der gegen seine Dehydrierung wirken soll. Die Blutuntersuchung ergab dann näheren Aufschluss über seinen Zustand: Lupo hat ein Problem mit der Schilddrüse, deshalb ist er auch so abgemagert. Aber auch seine Bauchspeicheldrüse und angegriffene Zähne sind weitere Baustellen, die behandlungsbedürftig sind. Erst einmal geht es nun darum, ihn zu stabilisieren, den Hormonhaushalt in den Griff zu bekommen und dann werden die Zähne in Angriff genommen, damit unser Lupo wieder ordentlich zubeißen kann. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg für den schwarzen Schatz mit dem herzerweichenden Blick.

 

Wir würden uns freuen, wenn ihr mit uns Daumen drückt für Lupo und wären auch dankbar für jede Unterstützung bei den sicherlich hohen Tierarztkosten.

 

Spenden-Link    (Bitte mit dem Stichwort "Lupo" spenden)

 

02.04.2020

 

PS: Wer sich jetzt vielleicht fragt, wie viele Wirbel es denn nun im Rücken einer Katze sind: 23 (ohne Hals und Schwanz), sagt Lupo.

 

 

Update 11.04.2020

Lupos Zähne konnten inzwischen saniert werden. Das war ein ziemlich großer Eingriff, bei dem der Kater viele Zähne lassen musste. Auch einige Wurzelreste mussten entfernt werden. Der tapfere Lupo hat aber alles gut überstanden und frisst auch schon wieder recht anständig. Es kann also nun mit dem Gewicht fleißig weiter nach oben gehen (ganz im Gegensatz zu unserem Kontostand übrigens - die Tierarztkosten sind leider nicht zu unterschätzen... also freuen wir uns weiterhin über jeden Spenden-€).  

Lupo´s Schilddrüsenwerte müssen demnächst noch einmal kontrolliert werden. Dann zeigt sich, ob er mit den Tabletten richtig eingestellt ist. Auf der Pflegestelle ist der schwarze Zottel ein vorbildlicher Pflegling: ganz brav und einfach nur lieb.

 

LUPO - Update 20.04.2020

 

Es ist scheinbar gar nicht so leicht einen älteren Herrn mit Medikamenten richtig einzustellen. Aber wir bleiben am Ball.  Der ehemalige Zottelkater läuft bereits geschmeidiger und hat auch schon ein viel glänzenderes Fell bekommen. Er wurde mit viel Geduld Stück für Stück weitestgehend von seinen Filzknötchen befreit. Das lässt Lupo geduldig mit sich machen und auch sonst ist er ein Vorzeigepatient. Die Pflegemama kann sich über zu wenig Zuwendung durch ihn nicht beschweren, denn Lupo ist wirklich anhänglich und sehr liebebedürftig. Dennoch muss er noch weiter an Gewicht zulegen und wir hoffen, dass die Tabletten für seine Schilddrüse bald wie gewünscht anschlagen.

 

Trauriger Notfall im März 2020

 

Am Sonntag, den 15.03.2020 haben wir diesen armen Kerl aus einem Gebüsch in einem Vorgarten an der Gerhart-Hauptmannstraße in Recklinghausen geholt. Er lag dort bereits völlig entkräftet, dem Tode näher als dem Leben. Sofort ging es mit dem Kater zum Tierarzt, der dem bereits stark unterkühlten Tier leider nur noch weiteres Leiden ersparen konnte.

Wer vermisst in diesem Bereich seinen älteren, kastrierten Kater?

 

Kontakt

 

 

Update 17.03.2020:

Die Besitzer des Katers haben sich bei uns gemeldet. Sie vermissten ihren Wasja bereits seit dem 06.02.2020.Er war nicht gechippt oder tätowiert.

Nun nehmen sie Abschied von ihrem Kater, der 13 Jahre alt wurde.