Notfälle

Armer Schwarzer Kater.... Levi

 

Den kleinen Levi haben wir Ende September im Randgebiet der Ried eingesammelt. Er wurde uns mit etwa diesen Worten von einer Anwohnerin, der wir bereits beim Fangen einiger Katzen zur Kastration behilflich waren, gemeldet: "Hier läuft jetzt so ein süßer kleiner Kater herum, der hat irgend etwas Verletztes am Popo und der Schwanz hängt so komisch runter. Der arme Kerl! Aber er ist so scheu, da kommt man gar nicht näher ran um das genau zu sehen".

Sehen konnten wir ihn von Weitem schon am nächsten Tag, aber das extrem vorsichtige Tierchen wollte doch tatsächlich nicht einfach so in die Falle gehen. Mit etwas Überredungskunst (okay, das war ehrlich gesagt wohl doch mehr das Hühnerfleisch, als das Reden...) gelang es dann am übernächsten Tag. In der Falle war schließlich das grausige Ausmaß der Verletzung erkennbar: der Schwanz war auf einer recht großen Fläche wie "abgeschält" und der kleine schwarze Racker roch auch schon, na, sagen wir es mal so: nicht mehr so ganz nach gesundem Fleisch.

Auf dem schnellsten Wege kam der verletze Jungkater zum Tierarzt, der in einer Operation alles versuchte, aber am Ende musste der Schwanz abgenommen werden.

Levi musste kurze Zeit stationär aufgenommen werden, bis seine Wunde sich verschloss. Er durfte dann in seine Pflegestelle und wir waren guter Dinge. Aber da hatten wir die Rechnung wohl ohne den kleinen quirligen Wirt gemacht...

 

Da Levi natürlich versucht, den Stumpf zu bewegen, öffnet sich die Wunde immer wieder. So ist unser Armer Schwarzer Kater nun wieder in tierärztlicher Obhut.

 

Wir drücken auch diesem armen Kerlchen ganz fest die Daumen, dass seine Wunde gut heilt und er bald wieder in die Pflegestelle darf um dort langsam zu lernen, wie man sich als Katze ohne Schwanz durch das Leben schleicht.

 

Sie können sich sicher vorstellen, dass auch diese Behandlung ein erneutes Loch in die Tierschutzkasse reißt. Wer kann uns unterstützen?

 

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SecurityCat Berta

 

Aktuelles von der SecurityCat (07.10,2017):

 

Unsere SecurityCat Berta sieht zwar noch ein bisschen mitgenommen aus, hat aber schon tolle Fortschritte gemacht und ist inzwischen auch gut in ihrer Reha-Einrichtung angekommen, wo sie sich weiter von den Strapazen der langwierigen Tierarztbehandlung erholt. Sie ist sehr lieb und kann bald sogar schon ihre geplante Wiedereingliederung in ihrer neuen Position im privaten Sicherheitsdienst antreten. Dafür muss ihre Wunde nur noch endgültig abheilen. Also drücken wir ihr hierzu weiter die Daumen.

 

 

Der nächste Notfall ließ leider nicht lange auf sich warten. (02.09.2017):

 

Zur Vorgeschichte: Am Zentrallager einer großen Firma an der Blitzkuhlenstraße lebte einst eine alte Streunerin (Bruni), die sich dort zum Sicherheitspersonal mauserte. Wir konnten sie schon vor längerer Zeit einfangen und untersuchen lassen. Da sich eine Schilddrüsenerkrankung zeigte, kam sie auf eine Pflegestelle, in der sie nun gut versorgt wird und somit ihrer Rente entspannt entgegensehen kann.

 

Bei der Firma eroberte unterdessen ihre nachtschwarze Nachfolgerin Berta, die übrigens alle in dem Glauben ließ, ein harter Kerl zu sein, rasch die Pförtnerloge und nahm fleißig und pflichtbewusst ihren Dienst als SecurityCat auf. Erst noch sehr scheu, traute sie sich nach und nach immer näher an die Menschen heran und genoss dort allabendlich auf ihrer Patrouille ihre verdiente Mahlzeit. Inzwischen können sich die Mitarbeiter ihr Pförtnerhäuschen kaum noch ohne sie vorstellen. Den Pförtnern ist es auch zu verdanken, dass wir Berta jetzt aus dem schrecklichen Schicksal, das sie ereilte, helfen können:

 

Am letzten Mittwoch im August rief man uns an und meldete, dass die eigentlich vierbeinige Sicherheitsfachfrau nur noch auf drei Beinen lief. Statt einen Krankenschein einzureichen trat sie humpelnd ihren Dienst an, hatte aber sichtlich Schmerzen. Verantwortungsvolle Chefs schicken ihre Mitarbeiter zum Arzt! So also auch hier. Die Katze wurde eingefangen und (unter Protest gegen ihre Arbeitsunterbrechung) durch den ATS zum Tierarzt gebracht.

 

Leider hieß dessen Diagnose, dass Berta eine lange Zeit arbeitsunfähig sein wird. An ihrem linken Hinterbein hat sie multiple offene Frakturen. Was musste dieses arme Würmchen nur erlebt haben, das diese schlimme Verletzung verursachte? Eine umfangreiche Operation war nötig. Die Knochen wurden dabei kompliziert mit Stiften fixiert und das Bein mit einer Schiene ruhiggestellt. Nun muss alles langsam heilen.

Aber wie es sich für eine pflichtbewusste SecurityCat gehört, hält Berta durch und erträgt auch die täglichen Nachbehandlungen wie Verbandswechsel und Medikamentengabe (direkt über einen kleinen Schlauch in ihrem Bein) tapfer. Bald kann sie hoffentlich aus der Krankenstation beim Tierarzt in ihre Rehabilitationseinrichtung (Pflegestelle) entlassen werden, muss aber immer noch über viele Wochen regelmäßig dem Arzt vorgeführt werden. Es liegt also noch ein langer Weg bis zur Genesung vor ihr. Wir bangen um sie und hoffen weiter, dass die dramatischen Verletzungen gut abheilen.

 

Da es für selbsternannte Securitykatzen leider noch keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall gibt, wurde bereits etwas Geld unter den Kollegen im Firmenlager gesammelt. Dafür ist Berta sehr dankbar. Das Geld reicht allerdings bei weitem nicht für die Kostendeckung der sehr umfangreichen Arztbehandlung.

Bitte unterstützen Sie Berta mit ein paar Euros, damit sie weiter genesen und das Lager bald wieder beschützen kann. (Stichwort „SecurityCat Berta“)

Danke!

 

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Birga

Zum Vergrößern bitte in das Bild klicken
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07.09.2017: Neues von Birga

 

Birga, die seit Mitte August beim Tierarzt war, ist inzwischen in ihre Pflegestelle umgezogen. Die durchtrennten Sehnen in ihrem Bein sind vom Tierarzt  aufwändig vernäht worden und der abgetrennte Knochen wurde auch wieder an seinem von der Natur vorgesehenen Platz fixiert. Den Rest muss die Zeit nun machen. Während einer ihrer Operationen wurde Birga auch schon kastriert und erholte sich gut davon.

Ihr Beinchen ist zwar noch lange nicht wieder belastbar, aber die tapfere Katze muss wenigstens nicht mehr unter dauernder Beobachtung stehen. Die Wundheilung schreitet voran und wir können nur weiter Daumen drücken und abwarten. Jeden Tag geht es allerdings noch zum Verbandswechsel (dafür ein dickes Dankeschön an die Pflegemama!). Birga macht das prima und mittlerweile schon ohne Sedierung, denn inzwischen hat sie schon richtig Vertrauen zum Team beim Tierarzt aufgebaut und kennt das Prozedere in- und auswendig. Vor und nach der Behandlung genießt sie die Streicheleinheiten der Arzthelferin. Natürlich zeigt sie auch, wenn ihr etwas nicht passt: man ist und bleibt ja schließlich Katze, auch als Patient.

 

Auf der Pflegestelle muss Birga allerdings noch einige Wochen in einem Käfig bleiben, damit sie sich nicht zu viel bewegt. Der Verband wird zudem jedes Mal vom Tierarzt kunstvoll auf eine ganz besondere Weise angelegt, damit das Beinchen leicht nach innen gebogen wird. Hierdurch soll der Aufstellreflex verhindert werden und die Sehnen auf der Rückseite des Beins sollen entlastet bleiben. Hoffen wir nun, dass Birga das auch verstanden hat und entsprechend das Pfötchen ruhen lässt.

 

An Birgas Fundort war auch eine zweite Katze, die ihr sehr ähnlich sieht. Beide sollen stets innig zusammen gesehen worden sein und haben wohl auch gemeinsam Kitten aufgezogen. Die Kitten und die zweite Katze konnten wir ebenfalls einfangen. Inzwischen kastriert, gechippt, entfloht und entwurmt, ist das Muttertier (Birte) nun auch auf einer Pflegestelle, die halbzahmen Jungtiere (ca 3 Monate alt) gingen in eine Kittenstation.

22.08.2017:

Vor wenigen Tagen wurden wir erneut zu einem akuten Notfall gerufen. Eine kleine Streunerin saß in einem Gebüsch und hatte eine blutig klaffende Wunde an einem  sichtlich deformierten Beinchen. Sie musste große Schmerzen haben und war natürlich ganz verängstigt.

Die Finderin, die verzweifelt Hilfe suchte, war froh, dass wir uns nun kümmerten. Glücklicherweise konnten wir das verletzte Tier umgehend einfangen und zum Tierarzt bringen. Dieser fand während der zügig eingeleiteten Operation in der tiefen Schnittwunde keine einzige intakte Sehne mehr und noch dazu einen abgetrennten Knochen. Die Verletzung musste zu dem Zeitpunkt bereits einige Tage alt gewesen sein und ist so schlimm, dass wohl mehrere Eingriffe nötig sein werden um dem armen Tier das Benutzen des Beinchens wieder zu ermöglichen. Ob das  wirklich gelingt, bleibt abzuwarten und zu hoffen. Auch für die sonst zu schmerzhaften Nachbehandlungen wird die süße Tigerkatze noch mehrmals in Narkose zu legen sein.

 

 

Zum Glück hat uns der Hilferuf der tierlieben Frau erreicht, sonst hätte die niedliche Fellnase wohl wenig Heilungschancen und wäre wahrscheinlich sogar in nächster Zeit elendig an den Folgen der Verletzung verendet.

 

Nun heißt es: Daumen drücken für eine baldige Genesung.

 

Da die Katze, die wir inzwischen Birga genannt haben, für die Behandlung längere Zeit stationär in der Tierarztpraxis bleiben muss und intensive Versorgung braucht, steigen die Kosten in Höhen, die unser Budget wieder einmal sprengen.

Vielleicht findet sich ja auch hier noch einmal jemand, der uns dabei finanziell unterstützt. Das wäre prima.

 

Hier geht´s zum Spendenkonto  (Bitte das Stichwort "Birga" bei Ihrer Überweisung angeben)

Oder einfach per PAYPAL spenden: siehe Button am rechten Rand unserer Seite.

Toby

Toby bleibt unser Sorgenkind. Plötzlich rasselt sein Atem wieder wie vor der Operation. Mehrere Tierarztbesuche wurden inzwischen notwendig. Er bekommt Antibiotika und Cortison, was sein Leiden zunächst lindert. Aber was kommt nach den Medikamenten? Wir wissen es noch nicht. Wir werden das beobachten.

 

21. August 2017

Toby ist ein Glückspilz. Seine Lebensfreude ist zurückgekehrt. Er läuft schon wieder im Garten herum und ärgert die anderen Katzen in der Pflegestelle. Wir haben ein Welle der Hilfsbereitschaft erfahren. Die Spenden haben ausgereicht für Tobys Behandlung. Die eine oder andere kranke Katze kann auch noch davon profitieren. Wenn Toby nicht sofort operiert worden wäre, hätte er nicht überlebt. Es war die höchste Zeit. Wir hatten das Geld nicht und hätten noch warten müssen. Für Toby wäre es das Ende gewesen.

 

Er wird nun gesund gepflegt und kann dann in ein neues Zuhause vermittelt werden. Menschen gegenüber ist er lieb und verschmust. Toby braucht Freigang, wenigstens einen Garten. Mit Hunden versteht er sich besser als mit Katzen. Deshalb sollten keine anderen Katzen im Haushalt sein. 

 

Herzlichen Dank an alle, die an seinem Schicksal Anteil genommen haben.

 

1. August 2017

 

Wenn Toby gewusst hätte wie viele Herzen ihm zufliegen, würde er wilde Luftsprünge machen. Kann er aber noch nicht! Gestern ist er operiert worden und befindet sich noch unter Aufsicht beim Tierarzt. Er soll schon wieder tief durchatmen können, aber das "Miau" klingt noch etwas kläglich. Die Geschwulst ist per Laser entfernt worden. Die Wunde muss noch nachbehandelt werden. Toby muss also noch öfter zum Tierarzt.

 

Wir haben uns riesig gefreut über die rege Anteilnahme vieler Tierfreunde in Form von Spenden und Emails. Tausend Dank an alle. Ohne Ihre Hilfe hätten wir Toby nicht retten können. Gern würden wir allen eine Spendenbescheinigung zukommen lassen. Dazu benötigen wir den Vor- und Zunamen und die Anschrift.

Bitte Mitteilung unter "helga.paetzold@web.de".

 

27.07.17

Die Spendenaktion für Toby ist einen Tag nach Erscheinen des Zeitungsartikels angelaufen. Wir freuen uns sehr über die Anteilnahme und hoffen, dass der für die Operation notwendige Betrag zusammen-kommt.

Wir bitten alle Spender, den vollen Namen und die Adresse anzugeben, damit wir eine Spendenbescheinigung ausstellen können.

Dank an alle!

 

22.07.2017


 

Toby muss nun schnellstens operiert werden, damit er endlich wieder tief durch- atmen kann. Wir wollen den kleinen zutraulichen Kerl nicht einfach aufgeben. Die Operation wird endoskopisch durchgeführt, also so schonend wie möglich. 

Aber es wird sehr teuer und sprengt unser Budget. Ohne fremde Hilfe schaffen wir das nicht. Wer kann helfen?!

 

Unser Spendenkonto lautet:

IBAN DE91 4265 0150 0000 0231 50

 

19.07.2017

 

Toby ist ein Fundkater und ist geschätzt ca. 6 Jahre alt. Damit könnte er zwei Drittel seines Lebens noch vor sich haben. Er wurde im vorigen Jahr verwahrlost aufgegriffen. Ein Eigentümer konnte trotz monatelanger Suche nicht ermittelt werden. Vom ersten Tage an quälte ihn eine Infektion, die trotz Antibiotika nicht besser wurde. Auch unter Narkose wurde zunächst nichts festgestellt. Toby litt sehr und drohte zu ersticken. Erst eine Kehlkopfspiegelung ergab, dass Wucherungen am Kehlkopf die Ursache allen Übels sind.

 



Sternchen

Katzen fallen bei Stürzen aus großer Höhe nicht auf die Pfoten, wie allgemein behauptet wird. Ende Mai 2016 erhielten wir einen Notruf, dass eine Katze vom Dach gefallen ist und sich erheblich verletzt hat. Der Tierarzt stellte einen Trümmerbruch am Hinterlauf und einen doppelten Kieferbruch fest. Die Operation war schwierig und musste sofort durchgeführt werden.

Sternchen musste auch noch einige Tage stationär beobachtet werden. Gerade wurde sie aus der Klinik entlassen und muss nun mit Schmerzmitteln versorgt in ihrer Quarantänebox ausharren. Das ist eine schwere Zeit für sie. Sie braucht viel Geduld und Ruhe.

Solche speziellen Operationen sind sehr teuer. In diesem Fall dürften wohl mehr als 1.000 Euro anfallen. Notfälle wie dieser stellen uns immer wieder vor die Frage, ob wir das finanziell noch stemmen können. Aber Sternchen ist zu jung zum Sterben, und sie ist so tapfer.

 

,Wir sind dankbar für jede auch noch so kleine finanzielle Unterstützung. Unsere Konto-Nr. bei der Sparkasse Vest in Recklinghausen lautet IBAN DE91 4265 0150 0000 0231 50, Verwendungszweck "OP Sternchen". Noch einfacher geht es über Paypal (Button siehe rechte leiste).

 

30.05.2016

Sternchen hatte am 6. Juni einen erneuten Tierarzttermin. Das Bein wurde neu eingeschient und heilt zufriedenstellend. Der Kiefer ist wegen des doppelten Kieferbruchs verdrahtet. Leider hat sich da ein Eiterherd unter der Kruste gebildet. Sternchen konnte nicht gut fressen und ist deshalb noch sehr dünn. Jetzt muss die Stelle täglich gespült werden, damit die Wunde heilt. Sie ist eine sehr geduldige Patientin.

Unser Spendenaufruf war erfolgreich. Bisher sind 950 Euro eingegangen, davon eine Einzelspende über 500 Euro. Wir bedanken uns an dieser Stelle herzlich bei den Spendern und für soviel Mitgefühl.

 

Das hilft uns wirklich sehr, zumal die Behandlung ja noch nicht abgeschlossen ist. Über die Genesungsfortschritte von Sternchen werden wir weiterhin berichten.

 

08.06.16


In der vergangenen Woche wurde bei Sternchen zum ersten Mal nach der schweren Operation das Bein geröntgt. Der Tierarzt war mit der Heilung sehr zufrieden. In vier Wochen wird noch einmal kontrolliert. Vielleicht kann das Gestell dann schon entfernt werden.

Sternchen hat leider trotz gutem Appetit wieder 200 Gramm abgenommen. Sie wiegt jetzt 2.500 Gramm. Sie ist nach wie vor sehr tapfer, auch wenn es eine schwere Zeit für sie ist.

 

01.07.16

Ariel

Mit 13  Jahren hat Ariel ihr Zuhause verloren. Die zutrauliche Perserdame musste aus gesundheitlichen Gründen abgegeben werden. Es ging ihr nicht gut. Sie war gerade wieder rollig, war weder gechippt noch geimpft, hatte eine stark vereiterte Gebärmutter und viele kleine Geschwüre. Die Operation hat sie gut überstanden und erholt sich zusehends auf einer Pflegestelle.  Die Pflegeeltern sind schon richtig verliebt in diese bezaubernde Katzendame.

Wir suchen für Ariel ein ruhiges Zuhause als Einzelkatze bei Menschen, die viel Zeit für sie haben und sie spüren lassen, dass sie geliebt wird.

Gino 

Gino hat es geschafft. Der Tierarzt hat erlaubt, dass er seinen Quarantänekäfig verlassen darf. Die komplizierte Fraktur an seinem Hinterlauf ist gut verheilt.

 

                                      Gino war so tapfer!

 

Er wurde draußen geboren und kannte keinerlei räumliche Einschränkungen. Der lange Heilungsprozess, bei dem er sich kaum bewegen durfte, war eine schwere Geduldsprobe für ihn. Aber nun darf er die Wohnung seiner Pflegestelle erkunden, wovon er auch fleißig Gebrauch macht. Von seiner Pflegefamilie lässt er sich sogar streicheln. Mit anderen Katzen hat er keine Probleme.

Wir freuen uns mit Gino, dass er wieder gesund ist und dass er sich von einem wilden Streuner zu einem liebenswerten Familienkater gemausert hat. Sein Beispiel zeigt, dass es sich lohnt, auch einem Wildling ein Zuhause zu geben. Er dankt es mit Vertrauen.

Und wir danken allen, die für Gino gespendet und ihn in dieser schwierigen Zeit begleitet haben.

 

20. Februar 2016

Gestern haben wir Gino vom Tierarzt abgeholt und in seine Pflegestelle gebracht. Den störenden Trichter ist er jetzt los und das Röntgenbild macht Hoffnung. Leider muss er noch drei bis vier Wochen in einem Quarantänekäfig verbringen. Das ist hart für einen draußen geborenen Kater. Danach wird er noch einmal geröntgt. Er frisst aber gut und benutzt sein Klo.


Bis jetzt belaufen sich die Behandlungskosten für Gino auf 1.234 Euro. Wir bitten deshalb ganz herzlich um Unterstützung für Gino. Jeder Euro hilft. Auf Wunsch können wir Ihnen eine Kopie der Rechnung zuschicken und eine Spendenbescheinigung ausstellen.

Hier das Spendenkonto: Aktiver Tierschutz e.V., Recklinghausen,

IBAN: DE91 4265 0150 0000 023150, Verwendungszweck: OP Gino. Spenden sind auch über Paypal möglich. Vielen Dank.


Ende September 2015


Wir haben Gino in der Klinik besucht und durften ein paar Fotos machen. Leider fühlt sich Gino gar nicht gut und ist auch ziemlich ungnädig, verständlich mit diesem Kragen. Er ist ja draußen geboren und deshalb nicht so zutraulich. Vor zwei Jahren war er vor der Kastration gar nicht so wild, aber zwei Jahre draußen sind lang und prägen.

Die Behandlung ward teuer, aber wir wollten


Gino nicht einfach einschläfern lassen, nur weil er eine Niemandskatze ist. In wenigen Tagen werden die Fäden gezogen, er wird noch einmal geröntgt und, wenn alles gut verheilt ist, darf er auf eine Pflegestelle.


Mitte September 2015

Gino wurde 2013 als junger Kater in der Innenstadt von Herten an einer Futterstelle eingefangen und kastriert. Leider mussten wir ihn schweren Herzens da wieder freilassen, weil wir kein Zuhause für ihn gefunden haben.

Anfang September ist es dann passiert. Seine Betreuerin hat gesehen, dass Gino humpelt und brachte ihn zum Tierarzt. Das Röntgenbild ergab eine Oberschenkel-

fraktur. Gino wurde umgehend operiert. Wahrscheinlich hatte er einen Unfall mit einem Auto. Jetzt bleibt er erst einmal eine Woche stationär beim Tierarzt. Wenn alles gut verheilt, kann er in eine Pflegestelle umziehen. Er müsste dann noch drei Wochen ruhig gestellt werden, d.h. nicht klettern oder springen.

Die Kosten für die OP belaufen sich auf ca. 1.000 Euro. Wenn sich jemand im Kreis Recklinghausen bereit erklären würde, Gino vorübergehend als Pflegekater aufzunehmen oder ihm sogar ein neues Zuhause bieten könnte, wäre das großartig. Es hängt aber auch von Ginos Händelbarkeit ab.

Anfang September 2015

Operationen reißen immer wieder ein großes Loch in unsere Vereinskasse. Aber wir können die Tiere doch nicht einfach sterben lassen! Nach geglückten Operationen entwickeln sich die Katzen wieder zu dankbaren Haustieren wie der nachstehende Fall von Humphrey zeigt. Aber wir sind in diesen Fällen auch auf die Unterstützung unserer tierfreundlichen Mitmenschen angewiesen.

Unser Spendenkonto bei der Sparkasse Vest lautet:
Aktiver Tierschutz e.V., Recklinghausen,
IBAN: DE91 4265 0150 0000 023150, BIC: WELADED1REK.

Humphrey


Humphrey hat Schmerzen. Er hat einen Tumor im Ohr, der dringend entfernt werden muss. Der Tierarzt kann aber erst tätig werden, wenn die Entzündung abgeklungen ist. Es ist noch nicht klar, ob diese anspruchsvolle Operation in der Tierarztpraxis durchgeführt werden kann oder ob Humphrey in die Klinik muss.

Der dreijährige Maine Coon-Kater ist aus schlechter Haltung in Recklinghausen-Süd befreit worden. Er wird zur Zeit in einer Pflegestelle betreut und auf die Operation vorbereitet. Humphrey ist sehr verschmust und menschenbezogen. Durch sein ruhiges, ausgleichendes Wesen kommt er auch gut mit den anderen Katzen in der Pflegestelle klar. Er ist wunderschön anzusehen mit seinem vollen Haarkleid mit leicht getigerter Musterung in unterschiedlichen Cremetönen.

Nach überstandener OP hat er ein neues Zuhause in Aussicht, wo schon andere Maine Coon-Katzen auf ihn warten und wo er seine Leiden endlich vergessen kann.
 



Nun hat er es geschafft! Humphrey hat die Operation sehr gut überstanden. Der Tumor im Ohr wurde erfolgreich entfernt. Da er schon einmal in Narkose lag, wurden gleich seine Zähne in Ordnung gebracht und ein Chip gesetzt. Natürlich brauchte er in den ersten Tagen nach der OP noch ein Antibiotikum und Schmerzmittel. Humphrey hat alles mit erstaunlicher Gelassenheit hingenommen und wird noch in dieser Woche in sein neues Zuhause gebracht. Dort wartet schon ein anderer Kater als Spielgefährte auf ihn. Er wird auch Freigang haben und nach Herzenslust herumtollen können.

Wir freuen uns alle über diese gute Nachricht und bedanken uns für die eine oder andere Spende.

 

17.12.2014


Humphrey wird von seinen neuen Adoptiveltern abgeholt und in sein neues Zuhause gebracht.

Alles Gute kleiner Kerl!