Liebe Katzenfreunde, hier erfahren Sie von unseren Einsätzen zum Wohle der Streunerkatzen.

Streuner-Kitten haben es einfach nur schwer 

 

22.06.2021

Auf dem Gelände einer Auto-Verwertung wurden im Mai in einem Auto, das eigentlich verschrottet werden sollte, 4 kleine Fellbündel gefunden. Nicht auszudenken, wie es ihnen ergangen wäre, wenn sie unentdeckt gebliebenw ären (oder eben gerade doch). Keine Frage, die Zwerge mussten schnell gerettet werden, denn sie drohten zu unterkühlen. So nahmen wir sie mit und brachten die etwa 14 Tage alten Kitten bei einer Pflegemama unter. Dort mussten sie noch mit der Flasche gepäppelt werden.

Wir haben an dieser Stelle innerhalb der darauffolgenden 2 Wochen auch zwei Katzen gefangen. Eine hätte vielleicht die Mutter sein können, aber sie ließ sich leider nicht mehr mit den Kitten vereinen.

So blieben die Kleinen als Flaschenkinder bei uns.

 

Anfang Juni kam direkt der nächste Anruf von dieser Stelle. Diesmal saß ein einzelnes Mini-Kätzchen in einem der Schrott-Autos. Geschätztes Alter: ca 10 Tage. Weit und breit keine Mutter in Sicht, mussten wir auch dieses einsame Findelkind mitnehmen und päppeln.

Lange blieb es aber nicht alleine, denn nur 5 Tage später klingelte wieder das Telefon und eine uns inzwischen bekannte Stimme sagte, dass man in einem der gestapelten Autos (ganz oben) nun 3 weitere Kitten fand. Die Nähe zum Fundort des einzelnen Tigerchens und die übereinstimmende Größe ließ vermuten, dass sie zusammengehörten. 

Leider hatten diese drei Kätzchen weniger Glück: eines davon ist in den Dieseltank des Autos geraten, in dem noch Reste des Treibstoffs waren. Triefnass wurde es gerettet. Bis wir dort ankamen, hatten die Mitarbeiter der Firma bereits angefangen, das Fell vorsichtig zu säubern, aber der Diesel-Duft war noch enorm, als wir die Zwerge übernahmen. Sofort ging es zum Tierarzt, wo unser "Dieselchen" und ein Geschwisterchen noch einmal gewaschen und alle drei Fellnäschen medizinisch versorgt wurden. Dann gingen auch sie auf die Pflegestelle.

Nach kurzem Auslüften durften die drei dann ihr Geschwisterchen wieder in ihrer Runde aufnehmen und erholen sich gerade gemeinsam von der Tortur. 

Die Mutter zu finden ist wie die bekanntliche Nadel im Heuhaufen, denn in der umliegenden Gegend sind viele Streunerkatzen. Auch der Fundort unseres ersten traurigen Wurfes aus diesem Jahr (siehe "Bangen um eine Handvoll Winzlinge") ist nur wenige hundert Meter entfernt.

 

Alle drei Würfe sehen sich übrigens sehr ähnlich... ob da wohl derselbe Vater am Werk war? *Zwinker*

 

Wenn uns jemand bei der Aufzucht unterstützen möchte, darf er gerne ein paar Euros für Kittenfutter und Aufzuchtsmilch etc. spenden.

 

Danke sehr!

 

Wenn man nur eine Katze sucht...

 

22.06.2021

Zwar haben wir am Fundort unserer Winzlinge nicht deren Mutter fangen können, aber dafür tauchten immer mehr Streuner an / in unseren Fallen auf. Inzwischen haben wir auf diesm Gelände bereits 7 Katzen, davon 4 weibliche und 3 Kater, gefangen. Sie wurden kastriert, gekennzeichnet und größtenteils auch schon wieder rausgesetzt.

Wahrscheinlich wird das aber noch nicht alles von dieser Stelle gewesen sein. Mittlerweile sind auch einige dieser Katzen nicht weit entfernt auf dem Gelände einer Autoverwertung gesichtet worden, auf dem wir ebenfalls gerade aktiv sind und neben winzigen Kitten auch zwei erwachsene Katzen gefangen (siehe "Streuner-Kitten haben es einfach nur schwer").

 

 

Bangen um eine Handvoll Winzlinge

 

16.05.2021: Auf einem Firmengelände hatte vermutlich in der Nacht zum 15.Mai eine Mutterkatze ihre Kitten in eine Hütte gelegt, die sonst zum Füttern kastrierter Streunerkatzen benutzt wird. 

Wir wurden noch am selben Tag gerufen und erkannten vor Ort, dass es sich bei dem Fellknäuel in der Hütte um vier neugeborene Kitten handelte, die erst seit wenigen Stunden auf der Welt waren. Da bis abends keine Mutter zu den Kitten ging, mussten wir die Winzlinge sichern um ihr Überleben zu gewährleisten, denn sie waren bereits ziemlich ausgekühlt.

Die Pflegemama kümmert sich nun liebevoll um ihre neuen Schützlinge, die nur zwischen 60g und 92g wogen. 

Leider hat das Kleinste von ihnen (das einzige Schwarze) bereits die erste Nacht nicht überlebt. Es war nicht fähig zu trinken, und, wie der Tierarzt uns bestätigte, hatte es eine offene Kiefer-Gaumenspalte - ein Todesurteil für jedes Kätzchen, wogegen wir machtlos sind.

Nun hoffen wir, dass die übrigen drei Winzlinge bessere Aussichten haben. Die Tigerchen sind noch lange nicht über den Berg, aber in guten, erfahrenen Händen. Drückt mit uns die Daumen für die Däumlinge.

 

Wir sind jedem dankbar, der uns bei der Aufzucht finanziell unterstützt.

Spenden-Link

 

Wir versuchen weiterhin die Mutter zu sichern.

 

 

Update 24.05.2021

 

Leider haben zwei weitere der Kleinen es trotz eifrigen Päppelns nicht geschafft. Sie waren einfach zu schwach und sind ihrem Geschwisterchen über die Regenbogenbrücke gefolgt.

 

Nun kämpft Addi als einziges Tigerchen tapfer weiter. Er scheint im Moment auf einem guten Weg zu sein, aber auch er ist noch nicht über den Berg. Also bangen wir weiter und hoffen, dass er durchhält.

 

An der Fundstelle haben wir bisher drei Katzen gefangen und inzwischen auch kastriert, aber keine davon war die Mutter. Wir bleiben dort "am Ball".

 

Update 15.06.2021

 

Traurige Nachricht von unserem letzten kleinen Kämpfer:

Der kleine Addi wollte plötzlich keine Nahrung mehr aufnehmen und atmete schwer. Beim Tierarzt wurde festgestellt, dass seine Brustwirbelsäule von Geburt an stark deformiert war, wodurch die inneren Organe gequetscht wurden. Da bestand leider keine Hoffnung mehr.

Leiden soll Addi nicht, deshalb hat auch er gestern als Letzter aus seinem Wurf für immer seine Augen geschlossen.

Komm gut bei deinen Geschwisterchen an, kleiner Addi!

 

Und zurück bleibt einmal mehr die ernüchternde Erkenntnis, dass man manchmal einfach machtlos ist, wenn die Umstände, unter denen so kleine Wesen geboren werden, einfach gnadenlos gegen sie sind. 

 

Oster-Kätzchen statt Oster-Küken

 

Zu Ostern kontaktierte uns eine verzweifelte Dame. Es ging um eine uns nur allzu geläufige Situation: im Garten bekam eine Katzendame einen Wurf Babies: fünf kleine Fellpüschel. 

Wie wir erfuhren, war es nicht ihr erster Nachwuchs, aber im letzten Jahr habe man woanders erfolglos um Hilfe gebeten, weshalb neben der Mama inzwischen bereits zwei Jungtiere dort leben. Ursprünglich waren es sogar drei, aber eines wurde schon lange nicht mehr gesehen. Und jetzt gibt es auch noch den aktuellen "Oster-Wurf".  Nun erfuhren die bemühten Menschen vor Ort von uns und hofften auf unsere Hilfe. Wir wollten die wenige Tage alten Kitten und ihre Mutter natürlich nicht sich selbst überlassen, obwohl wir immer noch unterbesetzt sind und uns bereits weit jenseits unserer Belastungsgrenze und Aufnahmekapazität bewegen. So half uns erneut eine befreundete Tierschützerin. Unsere eifrige Helferin konnte die Mama samt Kitten bergen und kurzfristig aufnehmen, bis wir sie wenige Tage später zu einer weiteren engagierten Tierschützerin bringen konnten, die sie nun solange in einem gemütlichen Mama-Kitten-Zuhause umsorgt, bis die kleine Familie bereit für die Vermittlung ist.

Vorläufiges Happy-End also für die Oster-Kitten und ihre Mama.

Auch die beiden Jungtiere aus dem letzten Jahr wollen wir noch fangen und kastrieren lassen. Da sie aber schon zu alt und nicht zutraulich sind, können sie nicht aufgenommen werden. Aber die engagierten Leute vor Ort wollen ihnen in besagtem Garten auch für die Zukunft ein sicheres Plätzchen anbieten.

 

12.04. 2021

 

2020

Großprojekt "Hofkatzen"

 

29.10.2020: Neben der Vielzahl kleinerer Einsätze, bei denen wir quasi schon "routinemäßig" einzelne Katzen oder kleine Katzenfamilien einfangen, steht gerade mal wieder ein Großprojekt an. Auf einem Bauernhof, von dem uns eine befreundete Tierschützerin berichtete, lebt eine Horde von geschätzt 20 Katzen. Als unsere Mitarbeiterin sich dem Gelände näherte um sich einmal ein Bild von der Situation zu machen, wusste sie bereits von Weitem, was dort Sache sein würde, denn die ersten Katzen liefen ihr auf der Suche nach Futter bereits entgegen. Der Besitzer des Hofes war sichtlich mit der Menge an Katzen überfordert und so mangelte es an adäquater Versorgung. Die armen hungrigen Tiere sind zum Teil abgemagert, ihr Fell ist struppig oder verfärbt.

 

 

Natürlich sind die Katzen alle unkastriert und würden weiterhin für Nachwuchs sorgen, wenn nicht gehandelt würde. In Zusammenarbeit mit den helfenden Händen befreundeter Tierschützer wird dort nun gefangen und unsere Tierärzte kastrieren was das Zeug hält.

Der Anfang ist gemacht. In den ersten vier Tagen konnten bereits vier Tiere kastriert werden (Fotos folgen).

Die Kater kommen, wenn sie fit sind, schnell wieder an ihren bekannten Platz zurück, wo sie von nun an besser versorgt werden. Die Kätzinnen dürfen sich noch einige Tage länger in unserer Obhut von der Kastration erholen und werden danach auch ihren männlichen Kameraden wieder Gesellschaft leisten.

Wir hoffen, dass alle Tiere weitgehend gesund sind, und wir keine bösen Überraschungen erleben müssen.

 

Wer uns bei dieser Aktion mit seiner Spende unterstützt, hilft uns wirklich sehr!

 

 

 

Update 13. Jan. 2021: Wir (vorne an unsere Helfer beim Fangen) waren ziemlich fleißig und haben einen ganzen Schwung Katzen an "unserem" Hof fangen und kastrieren können. Bis jetzt sind es 19 Tiere allen Alters. Bis auf wenige Ausnahmen sind sie schwarz oder schwarz-weiß. Also vielleicht eine große Familie. Ob das jetzt alle waren, die dort leben?

Leider ist ein Kater, den wir im Dezember fingen, in sehr schlechtem Allgemeinzustand. Er scheint bereits älter zu sein und muss erst einmal in der Pflegestelle bleiben, gepäppelt und tierärztlich behandelt werden. Wir drücken dem armen Kater, der nun den Namen Helios trägt, alle Daumen, aber im Moment sieht es nicht gut aus, denn er frisst nicht zuverlässig.

Update 20.01.2021: traurige Nachricht: Leider hat es der arme Kater Helios nicht geschafft. Trotz aller Bemühungen von Tierarzt und Pflegemama, wollte er sich nicht erholen und verlor am Ende seinen Kampf. Komm gut in den Katzenhimmel, armer Helios.

Es ist immer wieder traurig und auch frustrierend, wenn wir mit unserer Hilfe für eine Katze zu spät kommen.

 

 

 

Einsatz für die kleine Katzenfamilie von Mama Pearl im Juni 2020

 

Die drei kleinen Fellpüschel Pablo, Pedro und Penny fanden wir Mitte Juni im geschätzten Alter von 6 Wochen auf einem Firmengelände, von wo uns ein Hilferuf erreichte. Dort lebten die Katzenkinder zusammen mit ihrer Mama Pearl zwischen Lagerpaletten und Containern. Pearl war sichtlich ausgelaugt und müde vom anstrengenden Streunerleben mit ihren Kitten.

Als wir sie fangen wollten, brachte Mama die kleine Penny noch schnell in einem Gebüsch jenseits des umzäunten Firmengeländes in vermeintliche Sicherheit. Den Rest der kleinen Familie fingen wir am selben Tag ein, aber Penny verschanzte sich noch eine Nacht in ihrem Gebüsch hinter einem Rohr, sodass wir nicht an sie heran kamen. Nach endlos erscheinenden 13 Stunden "Lauern ohne Pause" am nächsten Tag, konnten wir das ängstliche kleine Würmchen am Abend dann doch endlich in die Falle locken. 

Auf der Pflegestelle war die Katzenfamilie dann vorerst vereint. Pearl wurde aufgepäppelt, aber wollte sich einfach nicht an den Menschen gewöhnen. Ihre Kinder tauten bereits etwas auf, blieben in Pearls Nähe aber noch zu schüchtern und ängstlich für die Vermittlung. So zogen die drei Kids, als sie groß genug waren, auf eine andere Pflegstelle um und machen dort nun fleißig weitere Fortschritte in Sachen Menschenvertrauen und Streicheln.

Und inzwischen findet auch Pearl in ihrer Pflegestelle Gefallen am vorhandenen Artgenossen und traut sich auch mehr an den Menschen. Sie darf nun dauerhaft dort bleiben.

 

Update: Die Kitten haben inzwischen alle einen Platz in einem neuen, liebevollen Zuhause gefunden. Pedro und Penny gingen gemeinsam und Pablo mit seiner neuen Freundin.

 

Einsatz an der Katzenfront für unseren Wurf Nr.4  in 2020:

 

Mama Spice und ihre kleinen Tiger

 

15.06.2020: Eine Dame, die den Verein kannte, rief uns eines Tages im Mai an, sie habe in ihrem Garten einen streunenden Kater gefangen, der kastriert werden solle. Wir holten das Tier ab und brachten es zum Tierarzt.

Unser nächster Einsatz galt dann der Suche der Kitten dieses vermeintlichen Katers. Denn es stellte sich schnell heraus, dass der Kater weiblich war und ein Gesäuge hatte.

Zum Glück hatte ein Nachbar die Katze zuvor bereits beobachtet und hatte eine Ahnung, wo sie ihre Kleinen bekommen haben könnte. Dort wurde alles abgesucht: jeder Winkel im Gebüsch, jede Nische rund ums Haus. Schließlich lagen die winzigen Fellknubbelchen in Stroh gebettet auf dem Dachboden des verlassenen Bauernhauses.

Ein tolles Versteck hast du dir da gesucht, kleine Spice, wir mussten wirklich genau hinschauen! Ohne den Hinweis des Nachbarn hätten wir deine 4 Kitten nicht gefunden.

 

Nun ist die kleine getigerte Katzenfamilie auf einer Pflegestelle und wird gut gepäppelt bis die Kleinen groß genug sind und in die Vermittlung gehen können.

 

Wer uns bei der Aufzucht finanziell unterstützen möchte, darf natürlich gerne etwas spenden. Wir würden uns sehr freuen. 

 

Hier geht es zur Spendenseite.

Verwendungszweck: "Spende Kitten Spice"

 

Vielen Dank!

 

 

Auf die Schnelle in der Falle

 

Nach unserer unfreiwilligen Zwangspause im Februar starteten wir Mitte März 2020 eine Fangaktion auf dem Grundstück tierlieber Menschen. Wir hatten schnell Erfolg und fingen sieben Katzen in einer Hau-Ruck-Aktion binnen weniger Tage. Alle wurden kastriert und gekennzeichnet und durften nach ihrer Genesung wieder in ihr gewohntes Umfeld zurückkehren. Auch weiterhin haben sie hier einen sicheren und gemütlichen Unterschlupf sowie zuverlässigen "Cateringservice" durch die Anwohner.

 

25.03.2020

Einsatz Nr. 3 zu den ursprünglich drei "Feldrand-Babies"

 

Erinnert ihr euch noch an den Einsatz mit den "Feldrand-Babies" aus dem Sommer 2019? Damals gab es noch einen zweiten Teil des Einsatzes auf dem Bauernhof, von dem sie stammten. Dort waren aber auch danach noch vier Tiere übrig, die zu alt zum Zähmen, aber noch zu jung zum Kastrieren waren.

Nun, im Januar 2020 waren diese soweit und Teil 3 der Aktion konnte starten. Wir fingen sie alle innerhalb weniger Tage ein und ließen sie durchchecken und kastrieren. Es waren drei Mädels und ein Kater.  Auch sie werden nach dem Raussetzen dort weiterhin gut versorgt und haben ein nettes Plätzchen in der Scheune, in der wir auch fast alle unserer Kandidaten vom letzten Jahr wiedergesehen haben.

29.01.2020

2019

 

Ruck-Zuck-Einsatz im Spätherbst 2019

 

Auf die Schnelle haben wir in Zusammenarbeit mit der netten Anwohnerfamilie einen Schwung Gartenkatzen kastriert: sieben an der Zahl. Es sind zwei Kater und fünf Katzen. Das hätte im nächsten Vermehrungszyklus für jede Menge Nachwuchs gesorgt.

Die 28 Pfötchen tapsen schon wieder gesund und munter durch ihren geliebten Garten und werden von der Familie gut versorgt. Für den Winter wurde das Quartier von uns mit einigen Styroporboxen zum Einkuscheln (gekauft beim Streuner-Projekt Haltern) versorgt. Hier ein kleiner Einblick:

 

Fast wie im Kino - es gibt immer noch einen Teil 2 zu einem Kassenschlager: Fortsetzung des Großeinsatzes zum Jahreswechsel Nr. 1

 

 

Update Okt.2019: Im Herbst 2019 sind wir immer noch an derselben Stelle aktiv. Nach und nach erscheinen dort immer wieder unkastrierte Katzen scheinbar wie aus dem Nichts. Derzeit haben wir bereits die sagenhafte Anzahl von 33 Vierbeinern gefangen und noch zwei gesichtet, die aber bisher die Falle meiden.

 

update 22.10.2019: Auch Nr. 31 und 32 sind inzwischen eingefangen und kastriert worden. Doch wie es scheint, sind dort doch noch einige Katzen, die wir bisher nicht gesehen haben. Es geht an dieser Stelle also noch weiter. 

 

update 25.09.2019: Diese Stelle scheint ein "Fass ohne Boden zu sein." Nun, im September 2019, haben wir hier den traurigen Rekord von 30 gefangenen Tieren erreicht. Aktuell warten wir darauf, dass uns Nr.31 und Nr.32 in die Falle gehen. Aber die beiden stellen sich da noch etwas quer.

 

03.09.2019: Von Dezember bis März waren wir, wie ihr vielleicht noch wisst, in einem verwilderten Garten aktiv (nachdem wir im September 2018 schon die ersten vier Kitten dort wegholten). Damals haben wir jede Menge Katzen eingefangen und kastriert. Aber wie man sich auch bemüht, alle kriegt man nie. Das Resultat zeigte sich uns jetzt: eine aufmerksame Nachbarin mit Katzenverstand, die uns bereit früher schon unterstützte, beobachtete die sich erneut zuspitzende Situation und meldete sich bei uns. Einige Jungtiere  und ein erwachsener Kater tauchten rund um das Grundstück auf. Leider kommen wir aber inzwischen nicht mehr auf das Gelände, da es kurzzeitig unbewohnt, aber eingezäunt ist. Trotz mehrmaliger Versuche der Kontaktaufnahme, kommt es zu keinem Entgegenkommen der verantwortlichen Menschen. Das ist so ärgerlich. Aber Ärgern bringt einen ja bekanntlich nicht weiter, also schnell zu Plan B gegriffen: die Nachbarin fütterte die Kleinen am Rande des Geschehens an und stellte unsere Fallen auf. Sie erweist sich dadurch gerade als effektive helfende Hand für uns. Vielen Dank dafür!

So konnten Ende August der Kater Luky sowie Lolek, Bolek und Olek, drei schwarze Katerchen eingefangen und bereits kastriert werden. Die nette, fleißige Nachbarin nahm sie auch erst einmal bei sich auf und schaut, ob sie sich an den Menschen gewöhnen lassen.

Nun warten wir auf das Muttertier, das zwar bereits gesehen wurde, aber sich bisher noch nicht fangen ließ.

 

Doch: im Gegensatz zum Kino-Kassenschlager bringt uns so eine Aktion keinen Cent ein, sondern kostet uns ordentlich Geld. Daher wären wir weiterhin dankbar für Spenden!

Klitzeklein und ganz allein - Die Geschichte unserer Mini-Tiffi

 

13.08.2019

Es war Anfang August 2019. Ein Ehepaar hörte im Garten ein leises Miauen. "Das kann ja nur ein Kätzchen sein", dachte man sich. Kurz nachgeschaut - ja, genauso war es: da hockte ein klitzekleines Bündel Fell unter einem Strauch. "Bestimmt gab es irgendwo noch eine Mutter und Geschwister", wurde nun vermutet! Tja, leider läuft es jedoch nicht immer, wie man es sich denkt! Zwei Tage hatten die Finder abgewartet, doch dann mussten sie erkennen, dass dieses Kätzchen ein Waisenkind ist. Nun kamen wir ins Spiel. Das Kleine Katzenmädchen kam am Abend des 06. August  (zwei Tage vor dem Welt-Katzentag) zu uns. Gerade einmal 339g wog unsere Tiffi, als ihre Pflegemama sie übernahm. Vermutlich war sie drei bis vier Wochen alt. Zwei Tage ohne Mama sind da schon mehr als grenzwertig für so ein kleines Würmchen. Nun hieß es: päppeln was das Zeug hält! Aber die kleine Maus ist ein recht robustes Katzenkind, mit starkem Willen und sogar eigenem Kopf, wie sie uns schnell zeigte. So klein wie Tiffi ist, so eigenwillig ist sie auch. Ihre Pflegestelle hat sie fest im Griff, zeigt allen wo es langgeht und das Wichtigste: sie wächst und gedeiht prächtig. In der ersten Woche hier hat sie bereits 200g zugelegt, und hat inzwischen auch das Katzenklo in ihren Freundeskreis aufgenommen. Das machst du super, kleine Tiffi!

 

Und an alle Katzenfreunde noch einmal der Aufruf im Namen aller kleinen Tiffis da draußen: wenn Sie Kitten sehen, ob mit oder ohne Mutter, BITTE informieren Sie uns oder einen anderen Tierschutzverein UMGEHEND. Bei Kitten (ebenso bei alten und verletzten Katzen) kann auch mal jede Minute zählen.

 

Wer uns bei unserer Arbeit - auch beim Aufziehen von Katzenbabies - finanziell unterstützen möchte: hier geht es zur Spendenseite. Vielen Dank!

 

 

Ein Einsatz kommt selten allein - 

oder: die Geschichte um die Feldrand-Babies geht weiter

 

Update 17.08.2019

Inzwischen konnten wir auch die "Oma"-Katze, die selber noch ziemlich jung ist, fangen und kastrieren. Die erste der kastrierten Mütter durfte bereits wieder in ihre gewohnte Umgebung entlassen werden.

 

Update 13.08.2019

Gestern konnten wir die nächsten beiden Katzen (Mama und Tante) fangen und heute bereits kastrieren. Nun steht noch die Oma auf unserer Liste, damit wir der Vermehrung auf dem Hof vorerst Einhalt gebieten können.  Im Herbst geht es dann mit der jetzt halbwüchsigen Viererbande weiter.

 

09.08.2019

Wir hatten die Feldrand-Babies gerade erst gut auf unserer Pflegestelle untergebracht, da bekamen wir schon wieder einen Anruf, dass an einem Hof ein paar Katzen Junge hätten. Schnell stellte sich heraus, dass es von dort aus nur der sprichwörtliche Katzensprung zum Fundort der Feldrand-Babies war. Und siehe da, unsere Recherche ergab: unsere Feldrand-Babies stammten auch von dieser Stelle (obwohl uns die Entfernung für kurze Kittenbeinchen schon ungewöhnlich vorkam). Und hier leben noch Geschwister bzw. Cousins von ihnen.

Wir konnten inzwischen noch weitere Kleine einsammeln, die nun auf unserer Pflegestelle sind und sich an den Menschen gewöhnen. Ein paar der Fellnasen sind leider zum Zähmen schon zu groß. Sie müssen später im Herbst kastriert werden. Für jetzt stehen aber noch Mütter bzw. Tanten  und eine Oma auf unserer Fangliste. Eine Katze konnten wir bereits kastrieren lassen. Nur vom Kater, der da sein Werk vollbrachte, fehlt noch jede Spur.

 

Aktion "Rettet Feldrand-Babies"

 

Mitte Juli ging abends zur Dämmerung ein Anruf bei uns ein: an einer Straße neben einem Feld hüpften drei Fell-Minis durchs Gras. Zwei konnten die sehr engagierten jungen Leute bereits selber dingfest machen, aber das Dritte machte den Katzenfreunden einen Strich durch die Rechnung und rannte immer wieder weg. Von uns eiligst mit einer Falle ausgestattet, wartete man dann die halbe Nacht geduldig darauf, den Ausreißer einzufangen. Erst am nächsten Vormittag war der Hunger wohl groß genug, dass das Kleine in die Falle ging. Direkt wurden die Drei zu unserem Tierarzt gebracht und erstversorgt. Etwa sechs bis acht Wochen alt, haben sie die besten Voraussetzungen Schmusekatzen zu werden, denn sie sind lieb und  lassen sich jetzt schon richtig prima anfassen. Nun sind sie erst einmal bei unserer "Spontan-Pflegemama" untergebracht, die zum Glück gerade einen zusätzlichen Unterbringungsplatz frei gemacht hatte. Hier können die Kleinen nun in Ruhe ankommen.

 

Unser Dank gilt außerdem den jungen Leuten, durch deren beherztes Handeln und große Geduld drei kleine Leben gerettet werden konnten!

 

UPDATE 13.08.2019

Das Pärchen Willi und Maja ist bereits adoptiert worden und die beiden sind vorgestern im neuen Zuhause angekommen.

 

Der "Kitten-Regen" im Juni ging weiter.

Hier der nächste Einsatz für kleine Fellnasen:

 

Der Juni war noch nicht um, da riefen die nächsten kleinen Mäulchen in einem Garten um Hilfe. Hier hatten wir vor einigen Jahren bereits beinahe alles gefangen und kastriert, doch eine einzige Katze wollte damals einfach nicht gefangen werden. Sie verdrückte sich erfolgreich. Vor einiger Zeit tauchte sie wieder dort auf und sorgte fleißig für erneuten Nachwuchs. Erst jetzt, als die zweite Generation das Fass quasi zum Überlaufen brachte, wurden wir erneut um Hilfe gebeten.

Über mehrere Wochen beobachteten wir fleißig und warteten stundenlang auf unsere Fangerfolge. Aufgrund unserer finanziellen Lage, waren wir froh, dass einige Katzenmütter über befreundete Tierschützer kastriert wurden. Auch "ein Schwung" Kitten wurde  glücklicherweise übernommen.

Einen potenten Kater konnten wir ebenfalls "erwischen" und haben seiner Reproduktionsfähigkeit ein Ende gesetzt. Ein zweiter Kater lässt seitdem leider nicht mehr blicken. Unglücklich verlief es für einen dritten Kater, der während dieser Zeit leider von einem Auto erfasst und verletzt wurde. Die Anwohner halfen ihn schnell zum Tierarzt zu bringen. Näheres gibt es demnächst unter unseren Notfällen zu lesen.

Die kastrierten Katzen, die an das Leben im Freien gewöhnt sind und in Wohnungen nicht zu halten wären, kommen wieder in ihre Heimat zurück, wo sie mit Futter und Unterschlupfmöglichkeiten versorgt werden. 

Vier weitere Kitten konnten ebenfalls eingefangen und auf einer unserer Pflegestellen untergebracht werden, wo die engagierte Pflegemama nun tagtäglich daran arbeitet, die kleinen Racker noch zahm zu bekommen.

Äußerst schade ist, dass drei etwas ältere Jungtiere (darunter vermutlich zwei weibliche Tiere) erst einmal dort bleiben müssen, weil wir weder bei uns, noch bei anderen Tierschützern eine Unterbringungsmöglichkeit für diese Wildlinge gefunden haben. Zum Kastrieren sind sie leider noch zu klein. Also hoffen wir darauf, diese Tiere im Herbst fangen zu können, bevor auch sie sich absetzen oder sich vermehren. 

Und während wir dort noch beschäftigt waren, standen die nächsten Einsatzstellen schon in der Warteschlange.

 

Hier einige Bilder des Wurfes, der auf unserer Pflegestelle ist:

Auch in diesem Sommer "regnet" es weiter Katzenbabies.

Hier einer unserer Einsätze für die Mini-Streuner:

 

Im Juni tauchten wieder ein paar kleine Fellpüschel in Recklinghausen auf. In einem Grüngürtel steckten sie ihre Nasen aus einem Holzstapel des angrenzenden Grundstückes. Eine aufmerksame Spaziergängerin kümmerte sich sofort und rief uns auf den Plan. Leider gestaltete sich das Einfangen an dieser Stelle sehr schwierig und zeitaufwendig, denn die Miezen kletterten samt Mama von einem Grundstück auf das nächste, bevor wir sie überhaupt alle einmal zu Gesicht bekamen. Nach tagelangem auf der Lauer liegen sowohl tagsüber als auch zu nächtlicher Stunde, gelang es uns dann glücklicherweise, sie zu fangen. Wir fanden endlich die Stelle, an der Anwohner die Katzenfamilie schon eine Weile fütterten. Dies kam uns hier zu Hilfe, allerdings mussten wir auch wieder einmal feststellen, wie wenig die Menschen darüber informiert sind, dass streunende Katzen und vor allem Kitten, draußen nichts zu suchen haben. Außerdem gilt: Je älter so kleine Mäuse werden, umso schwieriger wird es, sie an den Menschen zu gewöhnen. Also unser Aufruf an alle Tierfreunde: bitte nicht zögern und umherlaufende Kitten immer sofort melden! Vielen Dank!

 

Da unsere Kapazitäten völlig erschöpft sind, waren wir froh, dass eine befreundete Tierschützerin die Kitten übernahm, nachdem wir sie tierärztlich erstversorgen ließen. Das war dringend notwendig und überdurchschnittlich umfangreich, denn das schlechte Wetter im Juni hat bei den Kleinen für ordentliche Schniefnasen und Triefaugen gesorgt.

Die Mutter haben wir kastriert und nach einer Weile wieder an ihre Futterstelle entlassen, da sie leider nicht für ein Leben in menschlicher Obhut bereit war. Sie hat dort ein gemütliches Plätzchen bei Wind und Wetter und wird mit Futter versorgt.

 

Wir richten uns außerdem darauf ein, in jener Gegend noch einige Streuner zu fangen, denn irgendwo muss es ja auch den Vater zu den Kitten geben, und es wurden weitere Streuner in der Umgebung gesichtet.

 

Nicht immer piepst es, wenn Kitten da sind...

 

Ende Mai brachte eine Mamakatze, die bereits seit einiger Zeit in einem Garten ein Zubrot bei lieben Menschen erbettelte, ihre vier Zwerge mit. Still und leise quartierte sie diese irgendwo versteckt auf dem Grundstück ein und ließ sie nach und nach vom bereitgestellten Katzenfutter mitfressen. Als feststand, dass es nur diese vier Kleinen sind, machten wir sie sozusagen dingfest.

Beim ersten Arzttermin sind sie ihre lästigen Untermieter (Flöhe, Würmer und unzählige Zecken) losgeworden. Nun sitzen sie auf einer Pflegestelle und gewöhnen sich fleißig an den Menschen. Für die Mama  bietet der vertraute Garten nach der Kastration ein dauerhaftes Zuhause.

Zu den vier Geschwistern gesellte sich nach einigen Tagen noch ein kleines Einzelkitten, das umständehalber an uns abgegeben wurde. Nun ist es nicht mehr alleine und wartet mit seinen neuen Spielgefährten darauf, dass sich Interessenten melden.

 

Hier geht es zu den Kätzchen auf der Vermittlungsseite.

 

Sie fressen fleißig um groß und stark zu werden und auch das Katzenklo wurde bereits erobert und wird regelmäßig benutzt.

Wenn es im April im Heu piepst...

 

Anfang April piepste es in einem Heustapel auf einem Bauernhof. Als man dem Geräusch auf den Grund ging, kamen vier süße Fellpüschel zum Vorschein. Da die Hofeigentümer uns bereits kannten, haben sie uns schnell gerufen.

Wir konnten das wuschelige Knäuel, das gerade anfing die acht vorhandenen Augen zu öffnen, zeitnah sichern. Auch die Mutter dazu konnten wir noch innerhalb weniger Stunden einfangen.

Nun sind sie alle auf einer unserer Pflegestellen untergebracht und die Babies können fleißig wachsen. Mama Jette hat zwei Katerchen und zwei Mädels: Jimmy, Jambo, Jule und Joke.

 

Wer möchte, darf uns natürlich auch bei der Aufzucht der vier hungrigen kleinen Mäulchen finanziell unter die Arme greifen.  

Spenden  

Herzlichen Dank!

 

Update Juni 2019

Jeweils zu zweit haben unsere vier Süßen inzwischen ein schönes Zuhause gefunden.

 

Zweite Fangaktion im Februar

 

In einem Garten in Suderwich haben wir im Februar eine kleine Gruppe von Katzen gefangen und kastriert. Sie konnten wieder in den Garten zurück, in dem sie weiterhin versorgt werden. Die Zutraulichen unter ihnen haben dort auch weiterhin Familienanschluss und auf Wunsch auch Zugang ins Haus.

 

Kleine Februar- Aktion

 

Anfang Februar haben wir innerhalb einer Woche an einer Fütterstelle drei "wilde" Jungkatzen gefangen. Ihre Mütter hatten wir im letzten Jahr bereits kastriert, aber die drei Kleinen waren damals noch nicht alt genug für die Kastration. Nun konnten Vivi und ihre Kumpel Vince und Vance ebenfalls eingefangen und kastriert werden. Nach ein paar Tagen Genesung auf der Pflegestelle ging es dann wieder ab in die Freiheit, zurück an die Fütterstelle.  

 

Großeinsatz zum Jahreswechsel - Nr.2

Update 22.03.2019Inzwischen haben wir drei der Streunerkatzen eingefangen und kastriert. Es waren zwei weibliche und ein junges männliches Tier.

14.01.2019

Ebenfalls zum Jahreswechsel bekamen wir einen Hilferuf von einem Firmengelände in Herten. Hier vermehrt sich seit dem letzten Jahr ein Katzenpärchen fleißig. Damit sich die jetzige Anzahl von 8 nicht weiter erhöht, werden wir auch dort versuchen einzugreifen.

 

Da diese beiden Aktionen mit fast 30 Katzen schon zu Beginn des Jahres unsere Kasse ziemlich schröpfen werden, wären wir wieder einmal für jede Unterstützung dankbar.

  Spenden

 

 

Großeinsatz zum Jahreswechsel - Nr.1

 

Update (14.03.2019)

Auch im Februar gingen uns noch einige Tiere in die Falle. Nun warten wir auf den letzten Kandidaten, der sich noch etwas im Verborgenen hält.

Update (21.01.2019)

Inzwischen haben wir die beiden nächsten Katzen gefangen und kastriert: Nr.8 und Nr.9 sind beides Kater!

Wir bleiben weiter am Ball.

 

14.01.2019

 

Gleich für den Anfang 2019 haben wir zwei Großprojekte auf unserem Plan. Das erste wurde bereits zur Jahreswende in Angriff genommen:

Auf einem verwilderten Grundstück kamen bei Aufräumarbeiten geschätzte 20 Katzen zum Vorschein. Vier Jungtiere konnten sofort eingefangen und vorerst untergebracht werden um zu sehen, ob sie noch an den Menschen und Wohnungshaltung zu gewöhnen sind. Die übrigen Streuner sind dafür leider schon zu alt. Sie werden nun von uns in mühseliger Weise Schritt für Schritt gefangen, kastriert und nach einer Erholungsphase wieder am Fundort rausgesetzt, an dem sie weiter gefüttert werden. Für den Winter haben sie dort auch Unterschlupfmöglichkeiten im Trockenen. Bisher konnten wir schon 7 dieser Katzen (drei weibliche und 4 männliche Tiere) einfangen und dafür sorgen, dass sie keine Nachkommen mehr erzeugen.

Finanzielle Unterstützung ist hier natürlich wieder sehr willkommen, denn so viele Katzenkastrationen erzeugen hohe Tierarztkosten.     

   Spenden

Hier einige Impressionen von dem Einsatz:

2018

Die langsame Wandlung vom völlig heruntergekommenen, scheuen Katerchen zum Oberschmuser auf dem besten Wege:

Die Geschichte von Kater Tom

Update 02.12.2018

Das Tömchen erholte sich anfangs zwar schon etwas, hatte aber stets Probleme im Mäulchen. Also ging es für ihn erneut zum Onkel Doktor. Bei einer weiteren Untersuchung zeigte sich der marode Zustand seiner Beißerchen: der Kiefer ist bereits stark angegriffen und war akut entzündet.Tom musste eine größere Zahn-OP über sich ergehen lassen. Das hat ihn ganz schön mitgenommen (und unsere Vereinskasse auch - Spenden sind, wie immer, gerne gesehen, um uns mit Tom zu unterstützen). Er hat sich nur langsam erholt, aber jetzt geht es ihm deutlich besser und er hat auch wieder etwas zugenommen. Wir wünschen ihm auch weiter beste Genesung unter den fürsorglichen Händen seiner Pflegemama.

 

02.11.2018

Der arme kleine Kater lebte sicherlich schon eine ganze Weile in einem Brombeergestrüpp, bevor wir auf ihn aufmerksam gemacht wurden. Bestimmt haben ihn zuvor schon viele Leute gesehen, als sie mit ihren Hunden Gassi gingen oder auf einem Spaziergang waren. Einige dieser Menschen meinten es wohl sogar gut mit ihm und stellten ihm Futter hin – wir fanden Näpfe in den Brombeeren - , aber mal ehrlich: wirklich dauerhaft geholfen hat das dem Kleinen natürlich nicht.

Nach einem Hinweis durch besorgte Katzenfreunde konnten wir den ziemlich gebeutelten, zerrupften Kerl noch am selben Sonntagmorgen Anfang Oktober bei einer Hau-Ruck-Aktion dort in den Brombeeren einsammeln.

Am nächsten Tag beim Tierarzt war auch dieser entsetzt über den elenden Zustand, in dem sich Tom, wie wir ihn nun nennen, befand. Ein trauriger Anblick bot sich dem Praxisteam: da saß ein mageres Etwas mit zotteligem, verschmutztem Fell, tränenden Augen und einem hilfesuchenden Blick. Sogar per Nase war dem Kater anzumerken, dass er schon lange keine Pflege mehr bekommen hatte. Kurzum: ein Häufchen Elend, das entfernt an eine Katze erinnerte.

Nach erster ärztlicher Versorgung, Kastration und vorsorglichen Tests auf FIV und Leukose (mit glücklicherweise negativem Ergebnis), kam das Tömchen  in die fürsorglichen Hände unserer Pflegestelle. Liebevoll päppelte sie den Unglücksraben auf, sodass er inzwischen ein ordentliches Gewicht erreicht hat, und bald wieder dem Namen „Katze“ alle Ehre machen kann.

Im Moment wird Tom gerade in eine Gruppe mit Jungkatzen integriert, damit er dort einen Kumpel finden kann. Der Umgang mit seinen Artgenossen scheint ihm aber wohl bisher fremd gewesen zu sein.  Umso mehr ist er aber auf den Menschen fixiert: der kleine Oberschmuser weicht seiner Pflegemama keinen Millimeter von der Seite. Ein wirklich dankbarer süßer Fratz, der sich hoffentlich weiter gut entwickelt und dann auch bald vermittelt werden kann.

 

Spenden, die uns bei den Kosten für Verpflegung, Unterkunft und medizinische Versorgung unterstützen, sind herzlich willkommen.

Das war unser Kitten-Notfall - Ammenkatze gesucht!!!! (23.10.2018)

 

UPDATE 10.11.2018

Micky und Mausi sind schon ordentlich gewachsen und machen ihren Pflegeeltern neben Arbeit auch viel Freude.

UPDATE 10.11.2018

Micky und Mausi, wie sie nun heißen, entwickeln sich prächtig. Sie wiegen nun schon beide über 300g. weiter so, ihr süßen Racker!

 

UPDATE 24.10.2018

Die Mutterkatze hat die beiden Kleinen angenommen. Sie haben sogar am ersten Tag schon ein paar Gramm zugenommen.Wir sind überglücklich und hoffen, dass sie sich nun prächtig weiter entwickeln können.

 

UPDATE 23.10.2018

Noch heute hat sich jemand mit Mutterkatze, ganz in der Nähe, gemeldet. Morgen wird ausprobiert, ob es mit ihr klappt. Bitte Daumen drücken. Wenn es nicht gut läuft, werden wir dann auf andere Hilfe angewiesen sein. Wir werden berichten.

 

23.10.2018

Heute früh wurden wir von den verzweifelten Findern dieser zwei Kitten informiert: eine Katzenmutter hatte sie zurückgelassen. Eigentlich bestand der Wurf aus vermutlich vier Kitten. Eines war bei Fund bereits tot, ein weiteres ist binnen weniger Stunden spurlos verschwunden. Die Mutter wurde jedoch nicht gesehen. Auch das bereitgestellte Futter wurde nicht angerührt.

Um nun die Überlebenschancen der übrigen beiden Kleinen zu vergrößern, wurden sie reingeholt und warm gehalten.

 

Als wir kamen, haben wir auch noch einmal gründlich gesucht, aber kein drittes Kitten oder eine Mutter gefunden. Natürlich wird weiter Ausschau gehalten.

Wir haben die zwei Babies übernommen und natürlich auch per Nuckelspritze gefüttert. Die Würmchen brachten gerade einmal 111g und 126g auf die Waage.

Nun wäre es optimal, wenn man eine Ammen-Katze für sie hätte, haben wir aber nicht.

Kann uns vielleicht jemand unterstützen, der gerade eine säugende Mutterkatze hat, die diese Winzlinge annehmen könnte? Einen Versuch wäre es Wert.

 

Dann bitte anrufen: 0163-4339700.

Danke!! 

 

Katzenfamilie fast komplett gerettet

Am Freitag, 22. Juni wurden wir  gebeten uns um eine Katzenmama zu kümmern, die hinter Pflanzkübeln auf der Terrasse eines Restaurants in Recklinghausen Ost ihre Jungen aufzieht. Wir trafen vor Ort eine süße Katzenfamilie an, die tatsächlich unbedingt unsere Hilfe brauchte, da sie neben Hunger auch noch lästige Untermieter und Augenerkrankungen hatte. Leider waren von den ursprünglich drei Babys seit zwei Tagen auch nur noch zwei übrig. Die Kleinen sind etwa 4 Wochen alt und brauchen dringend die Mama, die sie noch säugt. Daher appellieren wir hiermit an denjenigen, der das dritte Kitten wahrscheinlich mitgenommen hat. Es muss dringend wieder zu seiner Mutter um gesund aufwachsen zu können.

Wir nahmen nach erfolgloser Suche nach dem vermissten Fellknäuel schließlich die Katzenmama und ihre übrigen zwei Kitten mit zum Tierarzt, um sie medizinisch zu versorgen. Vor allem eines der Kleinen (Lollipop) muss noch länger behandelt werden, da es eine schlimme Bindehautentzündung hat. Das erfordert Zeit und Geduld, aber dann hat das Kleine gute Chancen. Prinzessin Leia und ihre Kitten Lissy und Lollipop sind jetzt auf einer Pflegestelle, die sich intensiv darum kümmert, aber die drei süßen Fellnasen vermissen das fehlende Familienmitglied. Vielleicht haben sie ja auf diesem Weg auch das Glück, alle wieder vereint zu werden.

Kontakt: 0163-4339700

 

 

Gegen Autos haben Katzen eben keine Chance… eine Straße und ein dramatischer Schlag für gleich vier Katzenleben

 

Mitte Juni 2018 wurde unserem Verein telefonisch eine tote, wahrscheinlich überfahrene Katze in Suderwich gemeldet (Leider übrigens keine Seltenheit!). Flugs fuhr jemand von uns zu besagter Stelle um das vierbeinige Unfallopfer zu bergen. An der vielbefahrenen Straße angekommen, wurde die tote Katze im Gebüsch gefunden, wo der Anrufer das schwarze zierliche Fellbüschel zuvor abgelegt hatte um es vor weiteren Autoreifenkontakten zu bewahren. Zuhause angekommen ergab eine genauere Betrachtung der Katze, dass es sich um eine Mutter mit aktivem Gesäuge handelte. Also musste es irgendwo in der Umgebung noch einen Wurf Kitten geben, der nun vergeblich auf die Mama wartete. Erneut machte sich ein Team des aktiven Tierschutzes auf den Weg um unter jeden Stein und Busch zu schauen, ob dort nicht ein Häufchen Kätzchen liege. Überall versuchten wir nach Hinweisen zu fragen. Ob es nun Glück oder Schicksal war, wir wissen es nicht, aber wir hatten schließlich Erfolg. An einem einige hundert Meter entfernten Haus waren die Kitten, deren Mutter nicht nachhause kam. Es waren die Babys unseres Unfallopfers.

Was ihrer Mama passiert ist, werden die drei kleinen Weisenkinder nie verstehen, aber wenigstens haben sie jetzt eine Chance auch ohne Mutter groß und stark zu werden, da wir die drei süßen Schwarzfelle in einer Pflegestelle untergebracht haben. Dort werden sie gut versorgt und warten auf Interessenten, denn wir werden sie schon bald vermitteln können.

Lillifee, TinkerBell und Peter Pan warten auf Ihren Anruf unter 0163-4339700.

Update: Inzwischen steht nur noch TinkerBell zur Vermittlung: zusammen mit Ziehschwester Holly.

Update: keine von ihnen ist mehr zu haben.

2017

Unser Wollknäuel

Ab und zu haben wir auch mal gute Nachrichten.

Dieses kleine Katzenbaby war etwa drei Wochen alt als wir es eingesammelt haben. Vorher haben wir tagelang nach der Mutter gesucht, die aber einfach nicht aufzufinden war. Wahrscheinlich handelte es sich um eine verwilderte Katze, die ihren Nachwuchs nicht mehr ernähren konnte, weil sie selbst nur noch aus Haut und Knochen bestand.

Nun mussten wir schließlich handeln und das kleine, noch namenlose Wesen zum Tierarzt bringen, wo es unter dem Namen "Wollknäuel" geführt wird.

Glücklicherweise hatten wir in der Pflege- stelle eine Mutterkatze mit gleichaltrigen Babys. Sie hat das Findelkind problemlos angenommen und mitversorgt. Inzwischen hat sich unser Winzling von den Strapazen gut erholt, hat einen gesunden Appetit und hofft in einigen Wochen auf ein neues Zuhause.

 

 

24. 07.2017